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ORB IS PICTUi
BAND 12
CHINESISCHE
KLEINPLASTIK
ERNST WXSMUTH A . G . BERLIN
•.TKaisiÄff:
Presented to the
LIBRARY ofthe
UNIVERSITY OF TORONTO
by
MIRIAM SCHNEID-OFSEYER
DR. JACOB SCHMEID
ADAM SCHNEID
G Tt/u J(/iiyya^
ORBIS PICTUS/WELTKUNST^BÜCHEREI
HERAUSGEGEBEN VON PAUL WESTHEIM
BAND 12
CHINESISCHE
KLEINPLASTIK
OTTO BURCHARD
1.-8. TAUSEND
VERLAG ERNST WASMUTH A. G. BERLIN
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L 13^2 4 2005 J
SPAMERSCHE BUCHDRUCKEREI IN LEIPZIG
W ie der Tote für den Chinesen Generationen hindurch gegenwärtig bleibt und
entsprechende Verehrung genießt, so ist auch die Kunst, die von den Urahnen ge-
schaffen wurde, stets Gegenstand einer pietätvollen Pflege geblieben. Die Alter-
tümer w-urden bereits zu Beginn der europäischen Zeitrechnung ehrfurchtsvoll gehegt.
Die Annalen berichten, daß in der Han-Zeit einzelne Ortschaften nach Bronze-Kult-
gefäßen, die man dort fand, umbenannt worden sind. Eine oft wiederholte Dar-
stellung auf den Grabreliefs der Han-Zeit schildert das Auffischen eines Bronze-
Dreifußes in Gegenwart des Kaisers. Um die Wende des ersten nachchristlichen
Jahrtausends bestanden bereits große Kunstsammlungen, die in umfangreichen Publi-
kationen der Zeit abgebildet, beschrieben und nach Typ»en klassifiziert worden sind.
Entsprechend dem Geiste des Ahnenkultus blieb die Kunst der Vorfahren lebendige
Tradition. Neu aufkommende Dynastien haben zwar ihr Teil em neuen Formen mit
sich gebracht, sie haben aber den alten Formenvorrat nie ganz verdrängt. Die
chinesische Formenwelt besteht aus einem großen Stammkapital, mit kleinen spä-
teren Einlagen.
Jede Form in China ist bei ihrem Entstehen in einem bestimmten Material
gedacht und geschaffen worden. Z. B. wurde in ältester Zeit der Typ des liegenden
Tieres im Material des harten Jade erfunden. Material und Formgebung sind so
untrennbar, daß solche Tiere bis in die Gegenwart hmein immer wieder in Jade
ähnlich gebildet worden sind und trotz dem Wandel der Zeit ihr altertümliches
Aussehen gewahrt haben. Dieser Halbedelstein, der aus der Fremde bezogen werden
mußte, ließ sich nur in kleineren Stücken verarbeiten. Vor allem war Jade der-
maßen hart und schwer zu bearbeiten, daß sich für die figürliche Kleinplastik eine
massige und geschlossene Form wie von selbst ergab. Die Tiere kauern mit ein-
gezogenen Beinen (Abb. 5) und mit rückwärts gewandtem Kopf (Abb. 36 a,
38 a, 38 b).
Auch beim Elfenbein legte die Form des unbearbeiteten, gebogenen Zahnes
für die Figuren, die daraus geschnitten wurden, eine Ixistimmte, leicht ausgebogene
Haltung nahe. Vielleicht ist ein Widerklang davon noch in den sogenannten ,, langen
Eleizen" der Porzellan-Malerei wiederzufinden.
Chinesische Kleinplastik.
Ebenso wie der Ton, aus der Hand geformt, nach allen Seiten frei entwickelt
und in Bronze gegossen werden kann, so zeigen Keramik und Bronze-Guß schon
seit ältester Zeit eine weniger durch Gebundenheit an das Material gehemmte Form-
gebung, die sich deshalb deutlich von den Jade-Formen und ähnlichen unter-
scheidet (Abb. 1). Selbst wenn Ersatzmaterialien eingeführt werden, bleiben
Ornamentik, Form- und Farbengebung des ursprünglichen Materials gewahrt. Die
Formen bleiben, nur das Material wechselt.
War einmal eine Form in edlem Material erfunden, so kam man in China bald
auf die Verwendung von Surrogaten. Palinierte Bronzen z. B. wurden durch grün
glasierten Ton ersetzt (Abb. 10). Das Porzellan mag als Ersatz für dünnwandig
geschliffenen Jade erfunden worden sein. An Stelle von Gold trat vergoldete Bronze
und wieder an ihre Stelle mit Vergoldung: Lack, Holz, Papiermasse u. dgl.
Aber die von den Chinesen angewandten Surrogate sind in der Regel nie
gemeine Nachahmungen, vielmehr wird das stellvertretende Material jeweils so
gewählt, daß es sich ohne Zwang der überlieferten Form fügt. Es wird dem Material
niemals Gewalt angetan, sondern innerhalb dieser Grenzen wird seiner Eigenart voll-
auf Möglichkeit zur Entfaltung gegeben. Dadurch, daß ein solches neues Material,
z. B. Porzellan, sich langsam die ursprünglich wesensfremden Formen (wie z. B. von
Jade, Keramik und Bronze) aneignet, führt auch das Material zu neuen reizvollen
Entwicklungsmöglichkeiten.
Wenn man also die chinesische Kunst an ihrer Wurzel erfassen will, muß
man sich an die ältesten Formen und MateriaUen halten. Die Kleinplastik in
Jade, Ton und Bronze umschließt einen der wesentlichsten Bestandteile der chine-
sischen Formenwelt. Die künstlerisch gestaltete Großplastik (von völkerkundlichen
Erzeugnissen alter Zeit ganz abgesehen) tritt erst in nachchristlicher Zeit als selbstän-
dige Kunstübung auf. Ja, es scheint sogar, daß die Groß-Plastik anfangs bei der
Kleinplastik Anleihen hat machen müssen, ehe sie zu einer selbständigen Weiter-
entwicklung gelangte. Die verhältnismäßig großen Dachreiter der Ming-Zeit (Abb.
42 a, 42 b, 43, 44) sind z. B. direkte, wenn auch stilistisch abgewandelte Nach-
kömmlinge ihrer kleinplastischen Vorläufer aus der Han- und T'ang-Zeit. Aus
diesem Grunde dürften sie sicher zur Kleinplastik hinzugezogen werden, während
im Gegensatz hierzu die kleinen Bronzen, welche seit der T'ang-Zeit die ent-
sprechende gleichzeitige Großplastik in verkleinertem Format vertreten, hier nur
in wenigen Beispielen eingefügt worden sind (Abb. 19, 20, 33). Die figürlichen
kleinen Bronzen können fruchtbar nur im Zusammenhange mit der Monumentalplastik
gewürdigt werden. An sich sind sie durch die Kunst, mit der die Chinesen die
Bronzen auch in kleinem Maßstabe zu behandeln wußten, so reizvoll und ihr Vor-
kommen so zahlreich, daß sie einer besonderen Behandlung vorbehalten sein sollen.
chinesische Kleinplastik.
Auch die sogenannten Ahnentafeln aus Stein, obwohl sie häufig in kleinem Format
vorkommen, sind Zwischenglieder zwischen Flachreliefs und Kleinplastik einerseits
und der späteren Monumentalplastik andererseits, und als solche im vorliegenden
Zusammenhange nicht berücksichtigt.
Die Formenwelt der ältesten Zeit, bis zum Ende der Chou-Periode, hat als
Mittelpunkt zwei Grundtypen. Erstens den Kürbis (Calebasse), aus dessen
Teilstücken fast sämtliche Gefäßformen abzuleiten sind. Sie sind das Gefäß der
Frau, der die Pflege der Komfrucht und der vegetabilen Speise oblag. Den zweiten
Typ bestimmt der T i e r t o p f , und er ist für die Geschichte der Klcinplaslik der
Entscheidende. Er wird in Ton aus freier Hand und innen hohl geformt — in dieser
Gestalt allerdings nur durch literarische Quellen bekannt — und hat die Gestalt
des jagdbaren Tieres, später auch des Zuchtviehes. Die Gefäßform entsprach jeweils
dem Tiere, dessen Fleisch in dem Gefäße geopfert wurde. Der Tiertopf ist das
Opfergefäß des Mannes, der die Tiere als Jäger erlegte und als Hirte pflegte.
Zuerst aus Ton angefertigt, wurde er später auch in Bronze gegossen und spielt bei
den Zeremonien, zusammen mit den anderen Kultgefäßen, eine häufige Rolle.
(Abb. 1, 3, 4). Zuweilen wurden die Tiertöpfe auch wieder als Ersatz für Bronze
in Ton nachgebildet und mit grüner (patinaähnlicher) Glasur versehen (Abb. 10).
Mit dem Aufkommen des Bronzegusses findet sich daneben auch eine Ver-
quickung der beiden genannten Urtypen. Entweder wird das Tier als Ganzes auf
den Deckel des Gefäßes aufgesetzt, oder der Bauch eines Gefäßes wird von Tier-
füßen getragen oder zeigt als Ausguß, als Handhaben oder als Knauf ein Tier
(Abb. 2), schließhch wird auch die Tiergestalt als Relief oder als Flachmuster
auf der Außenseite von Gefäßen verwandt, indem sie sich der — aus dem Flecht-
muster entstandenen — Ornamentik einfügt.
Einen ganz anderen Ursprung hat die Grabkeramik, die als bedeutendster
Bestandteil der Kleinplastik Chinas hier entsprechend herangezogen wurde. Bereits
aus der Han-Zeit sind uns hiervon mehrere Beispiele erhalten. Da man dem Toten
den Besitzstand in verkleinerten Nachbildungen ins Grab legte, finden sich als Bei-
gaben neben Modellen von Häusern, Ställen, Jagdtürmen, Kornspeichern, Wagen,
Brunnen und Speisegeschirren, vor allem die Figuren von Frauen und Dienern, von
Haus- und Arbeitstieren und dergleichen. Dieser ganze Inhalt des Grabes vertrat
einen alten Brauch, dem Toten all seine Habe in Wirklichkeit zu belassen, indem
man Haus und Hof verbrannte oder räumte, und ihm seine lebende Habe de facto
in das Grab mitgab. Diese figürlichen Grabbeigaben sind also keine Weiterbildung
schon seit ältester Zeit bestehenden Kunstübung (Tiertöpfe in Ton und Bronze),
Chinesische Kleinplastik.
sondern richten sich nach den direkten Vorbildern in der Natur. Während erstere
oft durch Tradition oder durch ihren Gefäßcharakter stilistisch eine gewisse Ge-
bundenheit zeigen, ist den Grabplastiken eine unmittelbare Natürlichkeit und frische
Lebendigkeit eigen, welche ihren besonderen Reiz ausmachen. Allerdings sind die
Grabfunde in Ton (aus ärmeren Gräbern) häufig nichts weiter als fabrikmäßig
aus Modeln produzierte Massenware, von höchstens ethnographischem Interesse.
Das hindert aber nicht, daß die sorgfältig und ausdrucksvoll gearbeiteten Figuren
zu dem Besten gehören, was China an Kunstwerken hervorgebracht hat.
Die ältesten, bis jetzt bekanntgewordenen figürUchen Beigaben der Art
sind überwiegend Pferde und Hunde in Ton, die zeitlich ziemhch genau festzulegen
sind, z. B. die Reste von Tonpferden (Abb. 6 a, 7), die Herbert Mueller zusanunen
mit einer Münze der frühen Han- Dynastie in der Provinz Shantung bei Tsing-chou-fu
ausgegraben hat. Der Tradition nach sollen sie aus dem Grabe der Fürsten Ho
von Ts'i stammen. Offenbar in dieselbe Zeit gehört das Fragment eines Pferde-
kopfes, das in Abbildung 6 b wiedergegeben ist. Bei diesem Fragment ist noch
bemerkenswert, daß auch die (verlorengegangenen) Ohren mit Zapfen eingefügt
gewesen sind, scheinbar auch ein Kopfschmuck, für den sich ein Loch in der Mitte
zwischen den Ohren befindet. Diese Pferde aus Ton sind, verglichen mit den
späteren, von stattlicher Größe. Sie smd, was für die frühe Entwicklung charak-
teristisch ist, alle aus mehreren Teilen locker zusammengefügt. Kopf, Rumpf, Beine
und auch Ohren sind einzeln angefertigt, vielleicht um sie, wie ihre lebenden Vor-
bilder, in den Gliedern beweglich zu machen. (Die alte Literatur berichtet
von , .Automaten".) Das Material besteht aus dunkelgrauem Ton, an der Ober-
fläche grau-braun, ist hart gebrannt und porös und trägt stellenweise Spuren von
Bemalung. Die beiden Pferde (Abb. 8 a, 8 b) gehören auch zu diesem frühen Typus,
obwohl es nicht ausgeschlossen schemt, daß sie der späten Han-Zeit oder selbst den
nächstfolgenden Jahrhunderten zugeschrieben werden müssen. Sie wirken nicht mehr
so flächig gesehen, ja, sie zeigen schon einen entfernten Anklang an die großen
lebendig aufgefaßten Lieblingspferde des Kaisers Tai-tsung (627 — 649 n. Chr.,
frühe Tang-Zeit), die auf den steinernen Platten seines Grabes in Hochrelief aus-
gehauen sind. Auch die Hunde in Ton aus dieser Zeit haben mit den Pferden
der Han-Periode ein gemeinsames: Sie sind völlig von der Seite gesehen. Von
vorn oder von oben betrachtet zeigen sie nur einen flachen und unmodellierten
Streifen, der die Naht enthält, welche die beiden symmetrisch in Modeln geformten
Hälften verbindet. Deshalb wirken diese Tiere wie Hochreliefs. Sie sind breit-
flächig, fast linear, mit scharfen Rändern modelliert.
Chinesische Kleinpbstik.
In die Wei-Zeit ist wohl die eine Figur (Abb. 12) zu setzen, welche noch
den grauen Ton der Han-Zeit als Material hat, aber durch eine freiere stilistisch
gelöstere Auffassung auf ein späteres Kunstempfinden hinweist. Als solche ist sie
sehr verwandt mit der Figur (Abb. 13), die sich im Ostasiatischen Museum in Berlin
befindet. Beide Figuren zeigen Sklaven, die die Arme zur Begrüßung in den
Ärmeln verschränkt halten. Es ist dies dieselbe Begrüßungsstellung, wie wir sie
aus den Han-Reliefs kennen.
Mit der T'ang-Zeit (618 — 905 n. Chr.) wird für die Kleinplastik der
früher bevorzugte graue oder graubraune Ton abgelöst und meistens durch eine
hellgelbe oder rötliche Masse ersetzt. Auch wird der Ton jetzt feiner geschlemmt.
Vor allem aber wechselt die Formgebung. Das Vollplastische gewinnt über das
Flächige die Oberhand. Die Nähte werden bei guten Figuren sorgfältig verdeckt,
so daß diese wie aus einem Stück geformt anmuten. Die Kleinplastik wird bewegt :
Kamele, die knien, suchen sich mit ihrer Last zu erheben (Abb. 26), scheuende
Pferde werden von unsichtbarer Hand gehalten (Abb. 21). Andere Pferde wenden
den — aus freier Hand modellierten, und nicht mehr in Formen gepreßten —
Kopf zur Seite, erheben ein Vorderbein (Abb. 22), Sklavinnen spielen ein Zupf-
instrument (Abb. 18). Jäger zu Pferde stoßen mit dem Speer auf ihre Beute
(Abb. 24), während faltige Gewänder, Zaumzeug, Sättel und Lasten durch reichere
Modellierung die Figuren beleben.
Die Sung-Dynastie setzt die Kleinplastik der T'ang-Periode fort, wenn auch
nur als Ausklang. Manche Stücke, die heute der T'ang-Zeit zugeschrieben werden,
vor allem solche, die in der Proportion der Körp)erteile Kopf und Rumpf in ein
Mißverhältnis zueinander bringen, können wohl als später angesehen werden (Abb.
32 b, 33). * *
Nach und nach hört die Klcinplastik auf, die führende Rolle zu spielen. Die
seit der Wei-Zeit aufblühende Großplastik, die von den Ahnentafeln in Hochrelief
sich bis zu den freistehenden Götterfiguren der Tang- und Sung-Zeit entwickelte,
bringt die Kleinplastik in eine stetig wachsende Abhängigkeit; trotzdem hört die
Kleinplastik nicht auf, ganz selbständig noch weiter zu wirken. Lebendige Nach-
klänge sind die schon erwähnten Dachreiter der Ming-Zeit, welche sich an die
Grabbeigaben in ihrer künstlerischen Gestaltung anschließen, femer die Figuren
in Jade (Abb. 36 a, 36 b, 37, 38 a, 38 b), Elfenbein (Abb. 47) und Kristall
(Abb. 48). Und endlich nicht zu vergessen die sahnefarbigen blanc-de-Chine- Figuren
(Abb. 45, 46 a, 46 b), mit der ganzen Vollendung ihres Materials.
Literatur.
Exhibition of Early Chinese Pottery and Sculpture, von S. C. Bosch-Reitz, Katal. des Metropolitan-
Museums 1916. New York.
Hobson, R. L., Chinese Pottery and Porcelaine. Band I. Cassell & Co. Ltd. London 191 5.
— • — , Catalogue of a Collection of Early Chinese Pottery and Porcelaine, Burlington, Eine Arts Club.
1910, London.
Kümmel, Otto, Die Kunst Ostasiens. Verlag Bruno Cassirer, Berlin 1921.
Laufer, Chinese Pottery of the Han-Dynastie. E. J. Brill Ltd. Leiden 1909.
, Berthold, Jade. Publication 1 54, Field-Museura of Natural History. Anthropological Series.
Vol. 10. Chicago 191 2.
Schermann, Luzian, Zur Altchinesischen Plastik. Verlag der Bayrischen Akademie der Wissenschaften-
München 191 5.
Zeittafel der wesentlichen AinesisAen Dynastien ,
Chou-Dynastie 11 22 v. Chr. bis 256 v. Chr.
Han-Dynastie 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.
Wei-Dynastie 220 — 265 n. Chr.
T'ang-Dynastie 618 — 906 n. Chr.
Sung-Dynastie 960 — 1280 n. Chr.
Yüan- Dynastie 1280 — 1368 n. Chr.
Ming- Dynastie 1368 — 1644 n. Chr.
Ts'in- Dynastie 1644 — 191 2 n. Chr.
Chinesische Kleinplastik.
Abbildungsverzeidinis.
1. Bronzegefäß in Form eines Adlers, mit Goldeinlagen. Höhe 26,5 cm. Stil der Chou-Dynastie.
Aus Bosch-Reitz (a. a. O. Abb. 340).
2. Bronze-Tiger, Knauf einer Bronzeglocke. Länge 36 cm, Höhe i3'/2 cm. Chou-Zeit. Völkerkunde-
Museum, Berlin.
3. Rind, Bronzegefäß. H. i6cm. Han-Zeit. Städelsches Institut, Frankfurt.
4. Elefant, Bronzegefäß. H. 16 cm. Han-Zeit. Städelsches Institut. Frankfurt a. M.
Gefunden in Shantung beim Eisenbahnbau in 8 m Tiefe.
5. Fabel-Tier, Jade. H. 12,5 cm, L. 17 cm. Han-Zeit. Aus B. Laufer (a. a. O. PI. XLIII).
6a. Pferdekopf, Ton. L. 25 cm, H. 15 cm. Han-Zeit. (Beide Ausgr. v. Dr. Herbert Mueller.)
6b. Pferdekopf, Fragment, grauer Ton. L. 21 cm. Han-Zeit. Phot. d. \'erf.
7. Pferdekopf, Ton. L. 24 cm, H. 15 cm. Han-Zeit. Völkerkunde-Museum, Berlin.
8a. Pferdekopf, grauer Ton. L. 30 cm. Han-Zeit (.'). Aus Bosch-Reitz (a. a. O. Abb. 308).
8b. Pferdekopf mit Rumpf, Ton. H. ca. 40cm. Han-Zeit (.?). Phot. E. Knuth, Tsinanfu.
9 a. Hund, Ton. H. 12 cm. Han-Zeit. Museum für Völkerkunde, München.
9b. Hund, Ton, grüne Glasur. L. 28,7 cm. Han-Zeit. .\uä Berthold Laufer (a. a. O. Abb. 262 links).
10. Widder, Tongefäß, irisierende grüne Glasur. L. 32,5 cm. Hans Zeit. Ostasiatisches Museum, Berlin.
11. Fabeltier, von zwei Echsen angefallen, Stein. Reste roter Bemalung, Wei-Zeit. H. 14 cm,
Br. 15,5 cm. Phot. Kunsthandlung L. Glenk, Berlin.
12. Kniender Sklave, grauer Ton. H. 34 cm. Wei-Zeit. Phot. D. Comter, Amsterdam.
13. Oberteil eines Sklaven, grauer Ton, mit Spuren von Bemalung. H. 30 cm. Wei-Zeit. Ost-
asiatisches Museum, Berlin.
14a. Weibliche Figur, Ton, gelbliche Glasur. H. 25 cm. T'ang-Zeit. Phot. Edgar Gutmann, München.
14b. Weibliche Figur, Ton, hellbraune und grüne Glasur. H. 63 cm. T'ang-Zeit. Phot. Hugo Meyl,
München.
15a u. b. Zwei Pferdeknechte (kriegsgefangene Sklaven), Ton. II. 19 cm. T'ang-Zeit. Privat-
besitz, Berlin.
i6a. Weibliche Figur, Ton, Reste von Bemalung. H. 17 cm. T'ang-Zeit. Kunstgewerbemuseum,
Hamburg.
16b. Männliche Figur, Ton, gelbliche Glasur. II. 24 cm. T'ang-Zeit. Phot. Edgar Gutmann, München.
17. Darstellung der beiden mythologischen Kaiser Fu-Hi und Nü-Kua, Ton, Reste von Bemalung.
H. 13,5 cm, L. 26 cm. T'ang-Zeit. Phot. L. Glenk, Berlin.
18. Lautenschlägerin, heller Ton ohne Glasur. H. 19 cm. T'ang-Zeit. Phol. Hugo Meyl, München.
19. Bronze-Göttin, vergoldet. H. 24 cm. T'ang-Zeit. Phot. Edgar Gutmann, München.
Sitzender Buddha, Bronze, vergoldet. H. 34 cm. T'ang-Zeit. Phot. Hugo Meyl, München.
Pferd, sich sträubend, Ton. H. 30 cm. T'ang-Zeit. Ostasiatisches Museum, Cöln.
Pferd, Ton, Spuren roter Bemalung. H. 36 cm. T'ang-Zeit. Kunstgewerbemuseum, Hamburg.
23a. Pferd, Ton, gelbliche Glasur. H. 26 cm. Völkerkundemuseum Leipzig.
23b. Pferd, Ton, ohne Glasur, Spuren roter Bemalung. H. 28 cm. T'ang-Zeit. Phot. Rex & Co.,
Berlin.
24. Reiter zu Pferd, mit Lanze stechend, Ton. H. 34 cm. T'ang-Zeit. Phot. d. Verf.
25a. Kamel, Ton, gelbliche und braune Glasur. H. 55 cm. T'ang-Zeit. Bes. Dr. Wild, Nicolassce.
25b. Kamel, Ton, braune und grüne Glasur. H. 23 cm. T'ang-Zeit. Völkerkundemuscum Leipzig.
26. Kamel, im Aufstehen begriffen, Ton. H. 25 cm. T'ang-Zeit. Privatbesitz, Hannover.
10 Chinesische Kleinplastik.
27a. Ochse, Ton, gelbliche Glasur. H. 20 cm. T'ang-Zeit. Porzellansammlung, Dresden.
27 b. Ochse, Ton, Reste roter Bemalung. H. 20 cm. T'ang-Zeit. Privatbesitz, Berlin.
28. Ochse, Ton, gelbliche Glasur. H. 14,2 cm. T'ang-Zeit. Kunstgewerbemuseum, Hamburg.
29. Zebu, Ton. H. 17,5 cm. T'ang-Zeit. Völkerkundemuseum, München.
30. Chylin, Ton, ohne Glasur. H. 42 cm. T'ang-Zeit. Phot. Edgar Gutmann, München.
31. Schwein, Ton, ohne Glasur. H. 5 cm, L. 12 cm. T'ang-Zeit. Bes. Prof. Dr. Curt Glaser, Berlin.
32a. Gans, Ton, glasiert. T'ang-Zeit. Besitzer Dr. Edmund Simon, München.
32 b. Ente, Ton, gelblich, braun und grün gefleckte Glasur. H. 22 cm. Sung-Zeit. Privatbesitz, Berlin.
33. Weibliche Figur, Bronze. H. 37 cm. Sung-Zeit. Phot. Edgar Gutmann, München.
34. Der Kriegsgott, Ton, gelblich-weiße Glasur. H. 24 cm. Sung-Zeit. Phot. Edgar Gutmann,
München.
35. Mann, auf einem Elefanten reitend. Dunkelbrauner Ton mit grauer Glasur. H. 23 cm. Yüan-
Zeit. Bes. Frau Helene Lienhardt, Berlin.
36a. Pferd, aus weißem Jade. H. u cm. Sung-Zeit. Phot. Kunsthandlung Larkin, London.
36b. Gesatteltes Pferd, grauer Jade. L. 8 cm. Frühes Ming. Bes. Frau Helene Lienhardt, Berlin.
37. Vogel, ein Gefäß tragend, sog. Han-Jade. H. 13 cm. Sung-Zeit. Phot. Kunsthdlg. L. Glenk,
Berlin.
38 a. Ochse, Nephrit. L. 34 cm. Yüan- oder Ming-Zeit. Privatbesitz Berlin.
38b. Ochse, mit einem Knaben, Nephrit. L. 32 cm. Yüan- oder Ming-Zeit. Privatbesitz, Berlin.
39. Gott mit Schildkröte, Ton, gelbliche Glasur, mit sepiabrauner Bemalung. H. i6cm. Yüan-Zeit.
Privatbesitz, Berlin.
40. Löwe, Eisenguß. H. 29 cm. Südchina. Frühe Sung-Zeit. Privatbesitz, Berlin.
41. Kuan-Yin, Holz, Lack und Vergoldung. H. 18 cm. Phot. Edgar Gutmann, München.
42a u. b. Dachreiter, dunkelbrauner Ton, dunkelgrüne und braune Glasur. H. je 55 cm. Frühe
Ming-Zeit. Phot. Hugo Meyl, München.
43. Verwundeter Krieger zu Pferde, Ton, mehrfarbige Glasur. (Dachreiter.) H. 32 cm. Ostasiati-
sches Museum, Cöln.
44. Gesatteltes Pferd, dunkelbrauner Ton, grüne und braune Glasur. H. 42 cm. Phot. Dr. Hans
Wendland, Berlin.
45. Buddha, Porzellan („blanc-de-Chine"). H. 27 cm. Ming-Zeit. Phot. R. Wagner, Berlin.
46a. Kuan-Yin, Porzellan („blanc-de-Chine"). H. i8cm. Kanghi-Zelt. Völkerkundemuseum, Leipzig.
46b. Kuan-Yin, Porzellan („blanc-de-Chine"). H. 21 cm. Kanghi. Phot. D. Comter, Amsterdam.
47. Frau mit Kind, Elfenbein. H. 12 cm. Um 1600. Sammig. Stübel, Kunstgewerbemuseum, Dresden.
48. Vogel, ein Gefäß tragend, Bergkristall. H. 23 cm. Um 1700. Phot. D. Comter, Amsterdam.
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